Alternative Energiequellen - Gezeitenkraft
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Gewaltiges Energiepotenzial der Gezeiten

Die Gezeiten werden von der Gravitationswirkung der Sonne und des Mondes auf unsere Meere ausgelöst. Hierdurch hebt und senkt sich der Meeresspiegel zweimal täglich. Der Rhythmus der Gezeiten ist berechenbar – und somit auch die durch Gezeitenanlagen erzeugte Energiemenge. Elektrische Energie lässt sich zum einen aus der Gezeitenkraft gewinnen, indem man an Standorten wie natürlichen Meeresbuchten oder Flussmündungen, an denen Wasser bei Ebbe und Flut ein- bzw. abfließt, Stauwehre oder Staudämme baut. Eine andere Möglichkeit besteht in der Nutzung der Gezeitenströmung zum Antrieb von Unterwasserturbinen.
  1. Der zweimal tägliche Zyklus von Ebbe und Flut bewirkt, dass das Wasser aus Bereichen mit hoher Gezeitenhöhe in Bereiche mit niedriger Gezeitenhöhe fließt. Starke Gezeitenströmungen kommen an Stellen vor, an denen dieser Wasserfluss nicht ungehindert erfolgen kann, wie beispielsweise zwischen Inseln und um Landzungen herum.
  2. Gezeitenstromanlagen werden so installiert, dass sie genau in der Gezeitenströmung sitzen. Die Gewinnung elektrischer Energie erfolgt, wenn die Anlage vom Wasser überströmt wird. Das Funktionsprinzip ähnelt dem einer Windkraftanlage.
  3. Eingebaute Generatoren wandeln die kinetische in elektrische Energie um.
  4. Über ein Umspannwerk an Land wird der so erzeugte Strom anschließend in das öffentliche Elektrizitätsnetz eingespeist.
Hier eine Veranschaulichung